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Dr. Franz Josef Jung MdB besuchte am Donnerstag seine Heimatstadt Eltville. Auf Einladung der Evangelischen Kirche sprach er im Rahmen des TRIANGELIS-Forums in der Johanneskirche in Erbach zu dem Thema: Aktuelle Herausforderungen in der Politik. Wie ein Spitzenpolitiker Verantwortung wahrnimmt.

 Franz Josef Jung MdB besuchte am Donnerstag seine Heimatstadt Eltville

 Franz Josef Jung MdB besuchte am Donnerstag seine Heimatstadt Eltville

 Franz Josef Jung MdB besuchte am Donnerstag seine Heimatstadt Eltville

Minister Franz Josef Jung in der Johanniskirche in Erbach mit großem Beifall empfangen


ELTVILLE-ERBACH. Der neue Bundesarbeitsminister Dr. Franz Josef Jung besuchte am vergangenen Donnerstag in seiner Heimatstadt in Erbach das TRIANGELIS-Forum der evangelischen Kirche in Erbach. Über 110 Besucher waren begeistert von seinem Vortrag zu dem Thema "Aktuelle Herausforderungen in der Politik. Wie ein Spitzenpolitiker Verantwortung wahrnimmt". Die Bürgerinnen und Bürger konnten den aus dem Rheingau stammenden Bundespolitiker hautnah und menschlich erleben und hatten auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Jung wurde mit großem Beifall empfangen und er schilderte seinen Weg in die Politik. Wie er seinen Weg von der JU, über den JU-Bundesvorstand und stellvertr. Bundesvorsitzenden, zum Generalsekretär der CDU Hessen sowie zum Fraktionsvorsitzenden der CDU im Hessischen Landtag fand. 2005 dann der Sprung in den Bundestag als hessischer Spitzenkandidat und in das Bundeskabinett als Bundesminister der Verteidigung. 2009 der Gewinn des Direktmandates der CDU in Groß-Gerau und die erneute Berufung in das Kabinett als Bundesminister für Arbeit und Soziales in der letzten Woche.

Pfarrer Frank Löwe, Organisator der Veranstaltungsreihe, würdigte in seinen Dankesworten, dass Jungs Auftritt in Erbach gezeigt habe, dass er seine Bodenhaftung nicht verloren habe und auch in seinen hohen Ämtern in Berlin seiner Rheingauer Heimat verbunden geblieben sei. In seinem Vortrag sei deutlich geworden, wie christliche Grundüberzeugungen politischen Einstellungen prägen können.“


Dr. Jung betonte, dass die ev. Kirche aktiv zum Mauerfall beigetragen habe. Er selbst könne sich auch noch gut an eine Klassenfahrt als 17-jähriger nach Berlin erinnern; der Anblick der Mauer und die Teilung Deutschlands sei ein prägendes Erlebnis gewesen. Dass nun, genau 20 Jahre später, in Brandenburg Täter von damals an der Landesregierung beteiligt würden, sei bitter.

Auch über seine bisherigen Aufgaben als Bundesverteidigungsminister sprach Jung und machte deutlich, dass in der Öffentlichkeit viel zu wenig beachtet werde, welche
Erfolge man in Afghanistan erzielt habe. Bezüglich seines neuen Amtes als Bundesminister für Arbeit und Soziales betonte Jung, dass er mit vollem Engagement für eine freiheitliche, sozial gerechte und friedliche Entwicklung in Deutschland arbeiten wolle. Dabei bleiben die Reduzierung der Arbeitslosigkeit sowie die Sicherung der Altersvorsorge die Hauptaufgaben.

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© Dr. Franz Josef Jung